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diskussion

Page history last edited by PBworks 14 years, 5 months ago

Diskussion

 


 

Hier eine erste Zusammenfassung der bisherigen Diskussion

 

Was sollte behandelt werden?

 

- Wie verändert sich der Journalismus durch partizipative Formen und nutzergenerierte Inhalte?

- Wie kann Qualitätsjournalismus im Blog-Zeitalter aussehen?

- Lokalberichterstattung zwischen Leser-Paparazzi und Offenem Kanal?

- Welche neuen Darstellungsformen entstehen, welche werden verschwinden?

- Wie könnte Mikro-Journalismus funktionieren? (Journalisten als Online-Einzelkämpfer)

- Lässt sich in Zukunft guter Journalismus noch finanzieren? Und wie?

- Brauchen wir überhaupt noch Journalisten?

- Welche rechtliche Herausforderungen kommen auf uns zu? Copyright vs. Copyleft etc.

- Nischenmarkt Online-Journalismus, wo gibts sowas (außerhalb von Technik-Seiten), wie könnte sowas aussehen - sprich: weg vom Pornorama, aber wohin?

- Machbarkeit von Blog-Plattformen (sprich Portalen) - das könnte wirklich etwas sein, woran wir arbeiten, wozu wir Ideen finden und woraus sich ein Projekt entwickeln könnte

- politische Blogs in Deutschland: Was müssten sie können, wie müssten sie aussehen?

- Vision von der flachen News-Hierarchie ohne gemeinsames Verlags-Dach: Welche Schritte könnten dabei helfen, das zu verwirklichen - und ist es wirklich wünscheswert? Und - Wayne interessierts überhaupt?

- Vermarktung von Blogs in Deutschland, funktioniert das?

 

- Audiovisuelle Medien:

Mich selbst würde vor allem der gesamte Bereich Audiovisuelle Medien interessieren, also: Audio, Video und wie sie online funktionieren (sollten/könnten/müssten), aber auch, was das für Radio und TV bedeutet. Davon ausgehend könnte man sich z.B. Gedanken machen, wie echter Multimedia-Journalismus aussehen könnte (jenseits von schlecht gemachten Nachrichtensendungen bei Online-Magazinen) und was die Online-Nutzung für das Rezeptionsverhalten der User bedeutet (z.B. inwiefern Podcasts und Webvideos Nebenbei-Medien sind und werden etc.) und welche Folgen das für uns Journalisten hat.

 

- soll das BarCamp inhaltlich von vornherein genauer ausgerichtet werden? Das Thema hatte ich in Bezug auf "allgemeine" Internet-BarCamps schon mit einigen anderen Menschen diskutiert. Ein Ansatz war dort, dafür zu sorgen, dass bestimmte "Leuchtturm-Themen" von vornherein (durch die Ankündigung von Sessions) positioniert werden, uns so dafür gesorgt wird, dass bestimmte Themen mit "Sicherheit" angesprochen werden.

 

- Gut fände ich es, wenn das Thema Blogging (auch etwas unkuscheliger als auf der re:publica) einen der Schwerpunkte bilden würde. Es sollte aber gelingen, einige Diskussionen auf die nächste Ebene zu bringen. Die Diskussion über Werbung in Blogs ist ein gutes Beispiel hierfür, finde ich: ein wichtiges Thema. DASS Werbung in Blogs platziert wird ist aber Realität, und wird noch viel häufiger stattfinden. Das WIE damit umzugehen ist ist ein - meiner Meinung nach - wesentlich spannenderes Thema.

 

- Mich würde interessieren, inwieweit Blogs, Social News Dienste wie Digg oder auch YouTube von etablierten Medien überhaupt als Medien wahr genommen werden. Messen sie diesen Relevanz bei? Werden sie bei der Recherche und Berichterstattung berücksichtigt?

Ein anderer Punkt wäre, wie können Zeitungen das Internet für sich nutzen, ohne dabei Leser zu verlieren, evtl. sogar neue hinzu gewinnen?

 

- In wie weit müssen sich Medienanbieter verändern?

- Verändern sich Medienkonsumenten und Medienproduzenten in die gleiche Richtung oder aneinander vorbei?

- Dann kommt es sicherlich noch auf die Art des Medienanbieters an, ein Zeitschriftenverlag wird sich zum Beispiel anders verändern müssen, als ein Literatur- und Sachbuchverlag.

 

- Ich glaube, dass ein Barcamp auf Medien spezialisiert auf großes Interesse stoßen wird und somit hoffentlich jede Menge interessante (fach)leute zusammen bringen kann. Meine Erfahrung auf dem Barcamp in Frankfurt war, dass sich hier größtenteils (nicht ausschließlich) technisch versierte Leute versammelt hatten, sprich Programmierer, IT-spezialisten,

Webdesigner etc. Das war aus rein medienorientiertem Interesse einerseits keine "fortbildung", andererseits war gerade das spannend. Denn genau diese Unterschiede haben es ausgemacht "seine themen" auch mal mit den "anderen Spezialisten" zu diskutieren. Man holt sich gegenseitig wieder auf den Teppich, andererseits gibt es jede Menge neues zu lernen.

 

Von daher ist mein wunsch an ein solches Mediencamp vor allem ein breit gefächertes Medienpublikum. Also nicht nur die Onliner, die bei der ersten Werbeaktion für das Camp wahrscheinlich sofort reagieren und wild mit der maus wedelnd 'hier hier' schreien. Ich fände es auch schön ein paar alteingesessene (darf ich hasen schreiben ;) ) kennen zu lernen, damit wirklich solche diskurse entstehen wie im blogeintrag angedacht.

 

Ich fände es außerdem gut, wenn das mediencamp diesen leicht - hemdsärmelhochkrempel - charakter beibehält. Also auch wirklich darauf achten, dass nicht nur die gurus und alpha-tierchen der medienbranche, sondern auch die kleinen hinter der show, ideenfinder, vordenker, engagierte studenten etc.. ein podium finden.

Meine Wünsche lassen sich daher ganz gut im haribo-duktus zusammenfassen: umso bunter, umso besser! sonst wird es schnell zur monothematischen fachkonferenz

 

Ich komme aus einem Fachverlag und würde mich natürlich freuen, wenn sich Leute finden, die sich nicht nur für die Publikumsmedien interessieren. Gerade bei Fachverlagen ist noch viel Potenzial vorhanden, gute Ideen umzusetzen. Aber die Bedürfnisse sind eben anders als bei Publikumsmedien.

 

 

An wen sollte sich das Mediablogcamp richten?

 

Teilnehmerkreis

Ich halte es für einen guten Gedanken, das BarCamp nicht nur für Medien-Macher, sondern auch für Konsumenten zu öffnen. Das Ganze erscheint mir allerdings etwas tricky - auch, weil BarCamps ja gerade von der Partizipation (eigentlich) aller Teilnehmer leben. Wie eine solche Teilnahme, Teilhabe durch "normale" Konsumenten aussehen kann, wird mir nicht ganz klar - das Ganze sollte auf jeden Fall nicht in eine "Betroffenheitsbefragung" zu kippen drohen, und die User sollten sich vor allem auch nicht so fühlen, dass beim BarCamp mit Fingern auf sie gezeigt wird ("Schau, ein Dau.").

 

Deshalb mein Vorschlag: gezielte Einladen von Mitgliedern zweier Usergruppen, nämlich "Kids" und "Silver Surfer". Die Kids (so zwischen 16 und 20) könnten über jugendpolitische Vereine angesprochen werden, bei den Silver Surfern bin ich mir noch nicht so sicher.

 

Die Gruppe der Konsumenten sollte a) nicht zu groß werden (Gefahr, dass zu wenig aktiver Input kommt), gleichzeitig b) auch nicht zu klein sein (drohen sonst an die Wand gedrückt zu werden). Bei einer Gesamtmenge von rund 100 Teilnehmern fände ich eine Anzahl von jeweils 10 bis 15 für ganz gut.

 

 

Wie sollte es organisiert sein?

 

- Mein Gefühl ist, dass ein Media BarCamp eher einen Tag gut laufen würde als zwei - das hängt aber wesentlich von "Art" und Anzahl der Teilnehmer ab. Ich fürchte, dass bei einer "Profi"-Teilnehmeranzahl von <= 70 evtl. nicht genügend Sessions für zwei Tage zusammen kommen.

Die Frage ist, wie sich ein Sponsoring durch Firmen aus dem Medienbereich auf die Atmosphäre auswirkt. Ich will hier keine absoluten Bedenken äußern, eher zur Diskussion anregen.

 

- Ich finde die "demokratische" Organisation von BarCamps gut. Allerdings fände ich auch hier einen "Leuchtturm"-Ansatz gut - es wäre nicht schlecht dafür, wenn man dafür sorgen könnte, das eine Grundmenge von 20-40 "richtigen" Profis dabei sind. Wenn das Ganze darauf hinausläuft, dass sich letztendlich 60 Hobbyblogger, 10 Mediamenschen und 30 "Zielgruppenmitglieder/Nutzer" (s.o.) treffen, dann könnte das ein wenig schwierig werden. Sicher auch spannend, aber die Frage ist, wie das BarCamp eigentlich ausgerichtet sein soll (siehe auch oben "Inhaltliche Ausrichtung").

 

- Inhaltlich kann man da natürlich einiges machen, das kommt ganz darauf an, wer denn reden will und über was. Vom Blogcamp in Zürich kann ich sagen, dass es recht gut funktioniert, wenn Leute eigene Vorträge vorbereiten. Fand ich jedenfalls spannender als die Panel-Diskussionen. Wobei ich mir Diskussionen durchaus spannend vorstellen kann - dazu müssten aber Leute eingeladen werden, die tatsächlich ganz andere Meinungen haben (und nicht nur solche vorgeben).

 

Wo sollte es stattfinden?

 

Derzeit im Gespräch:

- Hamburg

- Düsseldorf

- Frankfurt (Überhaupt noch in Frage?)

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